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Der Fingerhut - Digitalis purpurea 

Foto Fingerhut 

Attraktive Wildstauden mit fingerhutförmigen Blütenglocken; giftig

Standort: halbschattig bis sonnig; durchlässiger Boden
Wuchshöhe: 60- 180 cm 
Blütezeit:  Mai - August
Vermehrung: durch Aussaat oder Teilung


Digitalis purpurea, der Rote Fingerhut, ist die bekannteste Art und bei uns auch heute noch oft in der freien Natur zu finden. Die schlanken Blütenstände erreichen eine Höhe von 1,20m, die purpurnen Blütenglocken weisen im Innern dunkle Flecken auf. Eine beliebte Gartensorte ist 'Gloxiniaeflora', eine großblumige Mischung in roten, rosafarbenett und weißen Tönen. Daneben gibt es eine Form mit hellgelben Blüten: 'Gelbe Lanze'. D. purpurea wächst in der Regel nur zweijährig, muss also jedes Jahr neu herangezogen werden. Oft sät er sich allerdings auch selber aus.

 

 

 

 


Die Aufnahme entstand am 12. Juni 2005.

Rund 20 Arten dieser Gattung aus der Familie der Rachenblütler (Scrophulariaceae) sind vom westlichen europäischen Raum bis ins mittlere Asien verbreitet. Meist handelt es sich um winterharte, aber kurzlebige Gewächse mit rosettenförmigen Blattschöpfen und hohen Blütenkerzen im Früh- oder Hochsommer. Der Name »Fingerhut« bezieht sich auf die Form der einzelnen Blütenglocken, die, je nach Art, 5 cm und länger werden können und auf den Innenseiten oft apart getupft oder geadert sind. in der Heilkunde hat der Fingerhut als Mittel gegen Herzleiden große Bedeutung, unsachgemäß verwendet kann er aber gefährlich sein, da er sehr giftig ist. Besonders die Blätter enthalten Giftstoffe und sollten deshalb nicht in die Hände von Kindern gelangen.
Alle Arten brauchen Halbschatten oder Sonne sowie durchlässigen Boden. Verwelkte Blütenstände kurz über der Blattrosette abschneiden. Zweijährige Arten jedes Jahr im Juni neu aussäen, bzw. die Samenstände stehen lassen, bis die Samen ausgefallen sind.
Digitalis passt gut in naturbelassene Gartenpartien, an den Gehölzrand, in Waldgärten zusammen mit Farnen und anderen Waldstauden. Zuchtformen des Roten Fingerhut passen auch in die Staudenrabatte, Vermehrt wird durch Aussaat im Frühsommer, ausdauernde Arten auch durch Teilung.

Letzte Bearbeitung: 22. Juni 2016